Chios

Chios hat sich als gute Wahl herausgestellt. Ob mitten in der Stadt oder an einsamen Buchten, wir finden überall ein geeignetes Plätzchen zum Übernachten.

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20130304-123213.jpg Und so kurven wir von Nord nach Süd, von Ost nach West und haben inzwischen einige Favoriten für uns entdeckt die wir immer wieder aufsuchen. Die Leute sind freundlich und niemand stört sich daran, wenn wir wild campieren. Im Gegenteil, man kommt immer wieder mit Leuten ins Gespräch die neugierig sind woher wir kommen und was wir machen.

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20130304-123635.jpg Nur wenn das Militär – und auf Chios wimmelt es nur so davon – gerade eine Übung durchführt, wird man meist sehr freundlich gebeten, während der Dauer dieser Übung den Ort zu verlassen … zu unserer eigenen Sicherheit, wie die Soldaten stets betonen. Nur einmal wurden wir morgens um 7 Uhr von einem Megafon aus dem Schlaf gerissen: „ξυπνάμε σιγά-σιγά!“, was soviel heisst wie „Aufwachen langsam!“. Offenbar fanden es die Soldaten besonders lustig, uns auf diese Art zu wecken, denn als wir verschlafen aus unserem Büsli schauten, kam uns ein Soldat mit einem breiten Grinsen entgegen.

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Leider fiel ein Grossteil der Insel im Sommer 2012 einem Waldbrand zum Opfer und hinterliess eine etwas trostlose und karge Landschaft.

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Inzwischen haben sich auch die Ferienpläne von Benj und Julia konkretisiert und wir werden die beiden Ende März in der Türkei treffen.

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Auf der Fähre

Die Überfahrt nach Chios war etwas mühselig. Die guten Fährmänner wiesen uns ins obere Parkdeck. Bereits beim Hochfahren der Rampe sahen wir das Schild für eine maximale Höhe von 2.50m. Unser Bus hat mit Aufbauten auf dem Dach eine Höhe von ca. 2.70m. Deshalb hielt ich noch auf der Rampe an und machte den Anweiser darauf aufmerksam. Dieser meinte allerdings mit einem Lächeln, dass da noch eine Reserve berücksichtigt sei und das schon passen würde, ich solle einfach sehr langsam hochfahren und er würde dann schauen ob es auch tatsächlich passt. Und so kam es wie es kommen musste: was nicht passt, wird passend gemacht. Nach einem Kratzen und lauten Knall zerbarst unsere erst kürzlich gekaufte „Waschmaschine“ (80 Liter Wasserkanister), die glücklicherweise nur mit Schmutzwäsche und nicht mit Wasser gefüllt war. Damit zumindest die Aluboxen ganz blieben, standen zwei stramme Seemänner auf die Heckstossstange um unser Büsli ein wenig tiefer zu legen. Nachdem ich mich erkundigt hatte, wer den Schaden übernimmt, waren sie aber bereit, die Kosten für einen neuen Wassertank gegen Quittung zu übernehmen.
Da Hunde nicht in den Innenbereich dürfen, wollten wir Morris ins „Dog-Village“ bringen. Klingt toll – ist in Wahrheit aber ein kleiner, pestialisch stinkender Raum mit etwa 10 verkoteten und engen Hundezwinger. Dies wollten wir Morris nicht antun, so verbrachten wir die 8-stündige Überfahrt bei Nacht im mehr oder weniger windgeschützten Aussenbereich des Schiffes.
So kamen wir morgens um 5 Uhr total übermüdet und gereizt in Chios an. Wenigstens fanden wir relativ schnell einen geeigneten Parkplatz um noch ein paar Stündchen zu schlafen.

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Aller guten Dinge sind drei

Es erschien uns noch zu kalt den Norden Griechenlands zu erkunden, ausserdem waren auf dem Peloponnes noch zwei Anfragen offen bezüglich Volunteer-Arbeit. Zu guter Letzt hatte sich die Idee in unseren Köpfen entwickelt, mit der Fähre über eine griechische Insel in die Türkei zu reisen.

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20130304-122053.jpg Deswegen entschieden wir uns eine „Orientierungswoche“ an unserem Lieblingsstrand in Nafplion einzulegen. Dort konnten wir in aller Ruhe die Volunteer-Antworten abwarten sowie mögliche Fährverbindungen suchen und Preisvergleiche anstellen.

20130304-122228.jpgMorris, Nati & Morris

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20130304-122452.jpgPaxis Geburtstag

Da aus den Volunteer-Einsätzen nichts wurde, rückte die Inselroute in den Fokus. Schnell kristallisierte sich heraus, dass Chios die optimale Verbindung für uns darstellt um in die Türkei weiter zu reisen. Ausserdem sprach für Chios die Grösse der Insel und dass es der einzige Ort ist, an dem Mastix, das Harz des Pistazienbaums kultiviert wird.
Also kauften wir uns die Fährtickets in Nafplion und fuhren bereits zwei Tage später nach Chios.
Zu unserer grossen Freude haben sich dann noch Benj und Julia bei uns gemeldet und angekündigt, uns in Chios oder der Türkei besuchen zu wollen. Juhui, wir freuen uns!

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Athen, Athen, auf Wiedersehn!

Da Athen kein unbekanntes Pflaster für uns war, nutzten wir die Paar Tage, um Freunde und Verwandte zu besuchen. Wir hatten den Aufenthalt in Athen so geplant, dass wir auch Alena und Marcel wieder sehen würden. Die beiden hatten allerdings wieder einmal ein Problem mit der Fähre, was uns einen Strich durch die Rechnung machte. Diesmal war aber nicht das Wetter schuld an der Misere, sondern ein Streik der Seemänner. Ein ursprünglich zwei Tage andauernder Streik sollte sich bis zu einer Woche hinziehen.
Da das Grossstadtleben nicht so Natis „Ding“ ist, fuhren wir daher nach einem Abstecher nach Sunio wieder an den erholsamen Strand in Nafplion.

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Als die Überfahrt der Velofahrer mit der Fähre von Kreta nach Piräus dann doch noch geklappt hat, fuhren wir erneut nach Athen und verbrachten einen gemütlichen Sonntag zusammen.

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Über Umwege nach Athen

Nach einer relaxten Woche waren wir on the road again und fuhren zuerst nach Tolo und weiter zu den Dolinen von Didima. Gemäss Morris und Geen könne man dort auch gut mit dem Camper übernachten. Dort angekommen und kaum eingerichtet, tauchten allerdings ziemlich unsympathische Gestalten auf. Da uns die Situation etwas ungemütlich und suspekt vorkam, beschlossen wir, gleich wieder aufzubrechen und einen anderen Schlafplatz zu suchen. Nach einigem Suchen fanden wir dann auch einen schönen Platz am Strand.

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Unser nächstes Etappenziel war die vulkanische Halbinsel Methana wo wir im gleichnamigen Hafenstädtchen eine Nacht verbracht haben. Am nächsten Tag umfuhren wir die hügelige Halbinsel und gönnten uns einen Mezze im idyllischen Fischerhafen von Vathi.

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Die Fahrt ging weiter zur Ausgrabungsstätte von Epidavros wo wir die Österreicher Sandra und Peter mit Hündin Stella kennen lernten. Die beiden waren mit ihrem VW-Büsli auf dem Heimweg nach einem Monat Rhodos.
Da unser angeleinter Hund Zutrittsverbot zur Ausgrabungsstätte hatte, während zig wilde Hunde im Gelände herumstreunten und ihre Häufchen setzten, machten wir es getreu dem Motto der Streuner: „Scheiss auf die Antike“ und verzichteten letztlich auf einen Besuch der Ausgrabungsstätte. Was für Korinthenkacker!
Nomen est omen fuhren wir weiter nach Korinth.

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20130304-120916.jpgDa uns wieder mal nach „Luxus“ zu Mute war, blieben wir zwei Nächte im Camperstop wo wir Strom und fliessend warmes Wasser hatten. Nach der Besichtigung von Akrokorinth steuerten wir Kineta an und verbrachten das Wochenende bei Freunden.

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Eine Woche Nafplion

Nach der erneut bergigen ersten Etappe in Richtung Nafplion, machten wir in Plaka eine Pause und leisteten uns ein Zmittag in einer typisch griechischen Taverne am Hafen. Die nette Wirtin beschenkte uns dann noch mit zwei riesigen Tüten voller Tomaten und Zwiebeln! Für die restliche Strecke nach Nafplion war dann wieder gemütliches Küstencruisen angesagt.
In Nafplion angekommen besichtigten wir zuerst das Städtchen und hielten Ausschau nach einem geeigneten Übernachtungsplatz.

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20130123-214135.jpg Der Hafen wäre zwar praktisch gewesen da viel Platz und Wifi vorhanden, allerdings war es uns da dann doch zu laut und ungemütlich. Nati erinnerte sich von ihrem Sprachaufenthalt in Nafplion an eine Bucht mit großem Sandstrand, nicht weit von der Stadt entfernt. Nach kurzer Fahrzeit über den Hügel erreichten wir dann auch schon Karathona-Beach und stellten rasch fest, dass wir nicht die einzigen Camper waren. An dieser Bucht verbrachten wir eine schöne Woche und machten mit dem Fahrrad Ausflüge nach Nafplion und lernten bei Kaffee und Kuchen unsere schottischen Nachbarn Geen und Morris besser kennen. Morris und Morris verstanden sich auf Anhieb super!

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Wintereinbruch?

Auf dem Weg nach Monemvasia sahen wir am anderen Strassenrand zwei Velofahrer die uns verdächtig bekannt vorkamen. Nach einem kurzen Päuschen hatten uns Alena und Marcel auf den neusten Stand der Dinge gebracht: Aufgrund eines Schnee- und Hagelsturms mussten sie einen Tag länger in Monemvasia bleiben, weshalb es ihnen nicht möglich war, die Fähre in Neapoli zu erwischen. Deswegen hatten sie umdisponiert und waren auf dem Weg nach Githio um dort die Fähre nach Kreta zu nehmen.
Bei schönsten Wetter setzten wir unsere Fahrt nach Monemvasia fort und konnten kaum glauben, dass am Tag zuvor ein Schneesturm über die Region gezogen war.

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20130123-162227.jpg Nach der Besichtigung des autofreien Städtchens suchten wir ein etwas ruhigeres Plätzchen zum übernachten als den Parkplatz am Hafen. Also fuhren wir ca. 30 Km nordwärts, wo wir an der Küste einen idealen Schlafplatz fanden.

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20130123-162358.jpg Entlang der schroffen und gebirgigen Ostküste fuhren wir am nächsten Tag weiter Richtung Kiparissi. Endlose Serpentinen schlängelten sich über die Berge, wo wir dann auch auf die Überreste des Schneesturms stiessen.

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20130123-162952.jpg Nach einer anstrengenden Fahrt erreichten wir Kiparissi und stärkten uns mit Mezze und Ouzo. Später genossen wir die letzten Sonnenstrahlen am Strand und überlegten uns, wo wir als nächstes hinfahren wollten.

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